Erlebnisberichte Teil 1

Jesus Christus ist immer derselbe - gestern, heute und in alle Ewigkeit (Heb 13, 8). Diese Wahrheit des Wortes Gottes ermutigt uns, auch in unserer heutigen Zeit das grosse Wirken Gottes zu erwarten. Darum beten wir im Vertrauen auf das Wirken Gottes und bitten IHN, in unseren Alltag einzugreifen. Und genau das dürfen wir immer wieder staunend erleben. Folgende Erlebnisse zeugen von der Kraft unseres Gottes. Weil ER lebt, dürfen wir IHN erleben

GOTT ist mein Beschützer und meine Gerechtigkeit

GOTT ist mein Beschützer und meine Gerechtigkeit? Es ist Freitag Morgen – ein intensiver Tag erwartet mich als Geschäftsführer - um sechs Uhr schliesse ich die Haupttüre des Unternehmens auf. Bei der Stempeluhr liegt eine Packung Taschentücher am Boden und auf der Treppe eine Dose Mineral. Ob da schon jemand vor mir zur Arbeit erschienen ist? Ein komisches Gefühl beschleicht mich. Ich gehe die Treppe hoch in mein Büro. Alle Korpusse sind offen – gibt es Mitarbeiter, die in meinen Unterlagen forschen? Ich gehe von Büro zu Büro – da ist ein Schublade offen, dort ein Wandschrank – EINBRECHER!!! Polizei, Spurensicherung,… - die Mitarbeiter trudeln langsam aber sicher ein. Arbeiten liegt wegen der Spurensicherung noch nicht drin.
Was wurde gestohlen? Bargeld im Wert von CHF 25.- und ein versilberter Handspiegel. Eigentlich Nichts! Ein Fenster wurde aufgebrochen – Schaden gegen Null! Nach einiger Zeit merken wir, dass ein Firmenfahrzeug fehlt und ein Reserveschlüssel eines anderen Fahrzeuges. Ein grosser Schaden. Es ist anzunehmen, dass das Fahrzeug schon über die Grenze gefahren worden ist. Ärgerlich und die Chance auf ein Wiedersehen ist verschwindend klein. Für die Polizei und die Versicherung scheinbar eine Bagatelle.
Meine ersten Gedanken bezüglich der Diebe sind nicht gerade druckreif. Aber es gilt nun die Gedanken zu „resetten“ und sich auf meinen Gott zu besinnen. Ich bete zu Gott, dass er die Diebe irgendwie überführen möge. ER hat Möglichkeiten, die ich nicht habe. Mein Arm ist zu kurz und mein Einfluss sehr beschränkt. Man kann diesen Kerlen dieses Unrecht doch nicht durchgehen lassen!
Nach drei Tagen bringt eine Passantin die Reserveschlüssel zurück. Diese lagen am Strassenrand und waren angeschrieben. Puuhh – also müssen wir die Schlösser des Fahrzeuges nicht austauschen! Danke Herr!
Zwei Wochen später erhielt ich eine Busse – die Diebe waren etwas gar schnell auf der Autobahn unterwegs. Danke Diebe! Jetzt wissen wir, dass sie gegen Norden gefahren sind. Wiederum zwei Wochen später erhalten wir einen Anruf von der Versicherung – unser Fahrzeug wurde in einer Einstellhalle in Basel gefunden. Wie bitte? Ja, richtig gehört, die Fenster waren unten und der Schlüssel auf dem Beifahrersitz. Das Fahrzeug ist quasi unbeschädigt! Danke Herr!
Gott ist mein Beschützer und meine Gerechtigkeit!!! Seit vielen Jahren erlebe ich dies immer wieder ganz praktisch – wenn mir jemand Unrecht tut oder tun will, dann greift Gott ein und schafft mir Gerechtigkeit. Sei es im Geschäftsleben oder auch privat. Vieles ist sehr schwer auszuhalten und sehr belastend – Recht und Gerechtigkeit sind zwei verschiedene Paar Schuhe! Aber ich weiss, dass Psalm 103,6 Realität ist. Ich brauche nicht immer selbst zu kämpfen und alles alleine durchzustehen. Gott ist bei mir und unterstützt mich. Vertrauensvoll und sicher kann ich durch das Leben gehen – das ist entspannend.
C.S.

Winter-Rebellion

Mit der ersten Kälte des Winters stellten sich bei mir, wie immer in den letzten Jahren, Rheumaschmerzen ein.
In meinen Gedanken wetterte ich über die Kälte und lehnte mich innerlich auf gegen alles, was der Winter mit sich bringt. In diesem Moment hörte ich Gottes leise Stimme: „Ich möchte, dass du den Winter geniesst und mich auch für diesen Teil der Schöpfung anbetest und meinen Namen über dem Winter erhebst.“ Den Winter geniessen? …ich mag ihn nicht und ausserdem gibt mir die Kälte diese unangenehmen Schmerzen, wie sollte ich den Winter geniessen und den Schöpfer darüber anbeten? Es wurde mir bewusst, dass ich in einer puren Rebellion gegenüber dem Winter bin. Da fing ich an mir Gedanken darüber zu machen, was der Winter alles Gutes mit sich bringt. Dank ihm kommt die Natur zur Ruhe. Er gehört dazu, dass wir ein so fruchtbares Land haben dürfen, Schädlinge sterben durch die Kälte usw.
Ich kam zum Schluss, dass ich über meine Haltung gegenüber dem Winter, resp. gegenüber dem Schöpfer Busse tun soll. Dies habe ich gemacht und während diesem Gebet sind die Rheuma-Schmerzen gänzlich verschwunden und den ganzen kalten Winter hindurch sind sie nicht ein einziges Mal zurückgekommen. Durch meine Rebellion und negative Haltung hatte ich mir jahrelang eine schmerzhafte Bürde aufgelegt. Ich freue mich riesig, dass der Herr mit mir durch diese Lektion gegangen ist. Noch sind der Winter und ich nicht die allerbesten Freunde, aber doch schon gute Kollegen.
S. W.

Zysten verschwunden

Als ich vor einem Jahr beim Gynäkologen war, wurde festgestellt, dass ich zwei eiergrosse Zysten habe. Da sie durch die Grösse Probleme hätten machen können, empfahl mir der Arzt, die Zysten operativ entfernen zu lassen. Ich hatte kein Ja dazu, versprach aber, mich sofort zu melden, falls ich Schmerzen bekommen oder irgendwas störendes auftreten würde. Ich begann zu beten, dass die Zysten zu schrumpfen beginnen. Mit der Zeit begann ich dafür zu danken, dass die Zysten bereits am schrumpfen sind (obwohl ich dies ja nicht wirklich wusste).
Nun ging ich sehr gespannt wieder zur Jahreskontrolle. Der Gynäkologe hat keine Zysten mehr gefunden, nicht mal mehr der Ansatz, wo sie gewachsen sind, war zu sehen. Danke Herr, dass du diese Zysten weggeräumt hast. Dir sei Ehre, Lob, Anbetung und Preis.
S. W.

Gott kann alles!

„Gott kann alles“, so steht es bei uns in der Küche auf einer, von einem unserer Kindern, gebastelten Karte. Es ist auch immer wieder ein Thema zwischen unseren Kindern und es ist immer wieder schön, ihnen das zu bestätigen: „Ja, Gott kann alles!“. Und wie Gott manchmal so ist, hat er mich dann auch herausgefordert… glaub ich das wirklich?
Unser mittleres Kind kommt weinend zu mir mit seiner fast neuen Wasserpistole in der Hand. Als er damit spielen wollte, war sie einfach kaputt, sagt er mir. Es ist ein Plastikspielzeug, sieht recht robust aus, von aussen noch ganz, aber als ich den Spritzmechanismus auslösen will, kein Widerstand, kein Tropfen, nichts. Sie ist tatsächlich kaputt! Ich schaue sie mir an. Es sind keine Schrauben zu sehen, wo man sie öffnen könnte, um sie zu reparieren. Mein Mann, der eigentlich immer alles flicken kann, meint diesmal auch: „Da ist nichts zu machen.“ Da sag ich zu meinem immer noch weinenden Sohn: „Sollen wir noch beten und fragen, ob Gott sie repariert?“ „ Ja, Mama, aber du, ich bin noch zu traurig!“ Ja, wer hat schon mal für eine Plastikwasserpistole gebetet? Mein Gebet ist ziemlich kurz und ich gebe es zu, auch zweifelnd! Ich lege die Pistole auf den Küchentisch und rühre sie bis am nächsten Tag nicht mehr an, als ich den Tisch aufräumen muss um das Essen bereitzustellen. Ich schaue die Pistole an und denke so für mich: „ Was mach ich jetzt mit dem Ding? Kaputt gehört sie eigentlich nur noch in den Abfall…“ Als ich sie in die Hand nehme, um genau das zu tun, was ich eben gedacht habe, greife ich zu meiner Bestätigung nochmal auf den Abzug. Meine Überraschung ist riesig, als es plötzlich durch die Küche spritzt! Und meine Freude auch! Ja, Gott kann alles!!! Und ich finde es so genial, dass er sich auch für solche „Kleinigkeiten“ Zeit nimmt, um es uns und unseren Kindern zu demonstrieren!
Fam. H.

Rechtes Ohr geheilt

Seit gut zwei Jahren plagen mich grosse Sorgen. Ich bin leider mit meinem Bruder zerstritten und mein Vater ist an Demenz erkrankt. Ich freute mich deshalb besonders auf meine langersehnten Sommerferien. Vor zwei Wochen stand ich wie gewohnt am Morgen unter der Dusche. Da bemerkte ich, dass mein rechtes Ohr nicht mehr richtig funktionierte. Es war wie mit Watte umhüllt. Ich hörte alles nur ganz leise. Weil ich bereits in früheren Jahren zwei Gehörstürze erlitten hatte, war es mir sofort klar, dass es wieder so weit war. Ich bekam es mit der Angst zu tun. Sollte ich zum Arzt gehen und mich in eine schalldichte Zelle einsperren lassen, um meine Ohren zu testen? Mein Mann stand mir verständnisvoll bei. Obschon er mich zum Arzt begleiten wollte, entschied ich mich, zu Hause zu bleiben. «Ich halte es in dieser Kabine nicht aus und die Ärzte können mir sowieso nicht helfen« waren meine Antworten. Mein Ohr surrte und pfiff - meine Angst nahm zu! In diesem Moment begann mein Mann mit mir zu beten. Er blies mir ins kranke Ohr und sagte mir: »Ich fühle eine grosse Ruhe in mir. Ich bin sicher, dass Jesus dir das Ohr wieder öffnen wird. Schau einmal, was hier in den Tageslosungen im Jesaja steht: «ICH WERDE DIR DEIN OHR ÖFFNEN» Mein Mann war felsenfest überzeugt, dass ich bald wieder hören kann. Ich selber wurde ruhiger. Meine Angst wurde kleiner. Ich betete, Jesus hilf mir, dass ich keinen Zweifel habe! Ein halber Tag später, wieder unter der Dusche, hat Jesus mir das Ohr geheilt. Ich kann seither wieder ganz normal hören. Der Ohrendruck ist wieder ausgeglichen, das Pfeifen und Surren ist weg! Danke Jesus! Bei dir ist nichts unmöglich! Danke hast du mein Ohr geheilt! Du bist ein grosser, wunderbarer Herr! Ich lobe und preise deinen Namen!
R.F.

Geheilt von Nikotinsucht

Ich war in diesem Jahr an der Pfingstkonferenz. Es wurde für viele Anliegen, unter anderem auch für diverse Süchte, gebetet. Ich fühlte mich angesprochen, ging nach vorne und ohne dass jemand wusste, was denn mein Problem war, wurde für mich gebetet. Der Heilige Geist berührte mich so stark, dass ich direkt umfiel. So etwas hatte ich noch nie erlebt! Ich merkte aber, dass mein Problem noch nicht behoben war. Also ging ich noch zwei Mal nach vorne und fiel jedes Mal wieder um. Nach dem dritten Mal, war ich mir immer noch nicht sicher, ob es nun gut sei. Aber innerlich spürte ich, dass die Befreiung sich zeigen wird. Und so war es. Seit der Pfingstkonferenz 2016 bin ich befreit vom Nikotin. Seit 6 Jahren habe ich geraucht, wollte aber immer aufhören. Ich war oft so weit, dass ich vor Übelkeit erbrechen konnte, die Päcklis weg warf, aber ich war wie gefangen und konnte nicht aufhören. Ich habe viele Male gebetet, es half aber nichts. Ich war auch schon in einem regulären Pfimi Gottesdienst vorne um dafür zu beten. Auch da veränderte sich nichts. Ich weiss nun, dass es eine Herzenseinstellung gegenüber Gott ist. Ich war damals nicht bereit. Vertrauen und Glauben unserem Herrn gegenüber bringen, ihn ehren und ihm die Führung unseres Lebens zu überlassen, ist das Beste, was wir tun können. Er lenkt meine Schritte und meint es nur gut mit mir. Ich danke dem Herrn, dass er mich in die Pfimi gebracht hat und mir somit meine geistliche Familie gezeigt hat.
N.B.

Heilung durch Gebet

Vor zirka 2 Jahren (wir wissen es nicht mehr genau) bekam der Pastor den Eindruck, dass Gott Menschen, die Warzen haben, heilen möchte.
Unsere Tochter, damals 9 Jahre alt, hatte zu diesem Zeitpunkt mehrere Warzen an den Füssen, die wir seit langer Zeit behandelt haben, mediznisch sowie auch im Gebet. Sie schämte sich wegen der Warzen und versteckte sie vor ihren Freundinnen. Am besagten Sonntag holten wir sie aus ihrer Kigo-Klasse und haben für sie beten lassen. Dieses Gebet hat unseren Glauben gestärkt und wir haben den Sieg über dieses Problem in Anspruch genommen. Nach ein paar Wochen waren die Warzen komplett verschwunden. Jesus, du bist unser Arzt!
T. u. A. W.

Freie Atemwege und gesunde Verdauung

Im Jahr 2014 fiel mir das Atmen durch die Nase immer schwerer. Ich hatte dauernd das Gefühl, meine Nase sei leicht verstopft. Der HNO Arzt stellte eine krumme Nasenwand mit einer starken Verengung fest. Ein Allergietest zeigte zudem, dass ich stark allergisch auf Hausmilben und Hausstaub reagiere.
Das war der Grund für die konstante Schwellung der Nasenschleimhaut. Ich bekam einen Nasenspray und den Hinweis, dass ein operativer Eingriff notwendig werden kann. Anfang 2016 reagierte ich sehr stark auf Pollen und ich konnte nachts ohne Nasenspray im rechten Nasenloch nicht einschlafen. Ich bekam einfach zu wenig Luft. An einer Abendveranstaltung der Pfingstkonferenz bat der Pastor darum, dass Leute aufstehen, die Heilung empfangen möchten. Ich hatte auch schon von den Ältesten für mich beten lassen. Trotzdem stand ich auf und sagte Gott, dass er am besten weiss, was alles in mir Heilung braucht. Dann kam mir meine Nase bewusst in den Sinn. Ich bat Gott darum, dass ich ohne Nasenspray atmen kann.
Eine Nacht später musste ich den Nasenspray nicht benutzen. Das war toll! Ich habe seit diesem Gebet an der Pfingstkonferenz vor zwei Wochen nie mehr Nasenspray benutzen müssen!
Das ist das übernatürliche Eingreifen meines Herrn. Es gibt keine andere Erklärung. Jesus, ich danke dir von ganzem Herzen dafür, dass du meine Atemwege geheilt hast.
Gott hat auch meine Verdauung an der Pfingstkonferenz berührt. Es war während Jahrzehnten keine Seltenheit, dass ich 4 - 10 Tage keinen Stuhlgang hatte. Gott sei Dank haben 2014 alle ärztlichen Abklärungen (nach Gebet) gezeigt, dass ich grundsätzlich gesund bin. Ich trage meine WC-Gänge seit 2014 ein, damit ich früh genug abführende Tropfen einnehmen kann. Ein Blick auf meinen Kalender zeigt mir: Ich konnte seit der Pfingstkonferenz meistens TÄGLICH aufs WC! Das habe ich noch nie erlebt! Ich musste seither nicht länger als 2 Tage 'warten'. Das ist das wundersame Eingreifen meines Herrn! Jesus, ich danke dir von ganzem Herzen dafür, dass mein Körper in deinen Ordnungen ist. Danke, dass du meine Verdauung geheilt hast.
Y.A.

Versorgung 1:1 erlebt

Auf dem Nachhauseweg von der Hauszelle habe ich die Versorgung durch unseren guten Herrn 1:1 erlebt... Bei unseren Container stand ein Velo für Jungs (genau die Grösse für meinen Sohn und mit Federgabel wie er es sich schon länger wünscht) mit der Aufschrift Gratis! Das Velo ist nicht einmal kaputt und kann mit ein wenig Arbeit top in Schuss gebracht werden. Ich habe eine Riesenfreude und kann es kaum erwarten, das Velo mit meinem Sohn zusammen bereit zu machen! Danke Herr!
S.A.

Erfüllte Prophetie

Letztes Jahr an der Osterkonferenz bin ich mit einem Anliegen nach vorne gegangen, um für mich beten zu lassen. Die Frau, die für mich betete, kannte ich nicht. Mich hat es ein wenig verwirrt, da sie gar nicht für mein Anliegen betete. Sie fragte mich, ob ich Grossmutter sei. Ich verneinte. Dann würde ich aber Grossmutter, sagte sie. Ich antwortete, dass ich nichts davon wüsste. Sie erwiderte dann, dass sie mich einfach als Grossmutter sehe und sprach weiter darüber. Ich ging dann an meinen Platz zurück und dachte, jetzt sehe ich definitiv alt aus, wenn jemand, der mich nicht kennt, in mir eine Grossmutter sieht.
Ja, es ging dann gar nicht lang und unsere Kinder kamen zu uns, um uns in ihr Geheimnis einzuweihen.
Sofort kam mir wieder die Prophetie in den Sinn. Meine Schwiegertochter schaute in ihrer Agenda nach und entdeckte, dass sie damals ganz frisch schwanger war.
Gegen Ende letzten Jahres wurde ich dann tatsächlich Grossmutter einer süssen Enkelin.
U.M.

Durchgetragen durch schwierige Zeiten

Im März 2015 liess ich im Rahmen des Brustscreenings, das vom Kanton angeboten wird, eine Mammografie machen. Es war meine erste und ich war dazu motiviert worden, weil eine Frau aus meiner Hauszelle gerade eine Brustoperation hatte machen müssen. Mein Frauenarzt informierte mich kurz darauf, dass ich Verkalkungen in meiner linken Brust habe und eine Biopsie machen müsse. So ging ich ins Brustzentrum und liess die Biopsie in meiner linken Brust vornehmen. Der Arzt, der die Untersuchung gemacht hatte, sagte zu mir, dass er rechts auch etwas gesehen habe, was ihm nicht gefalle. So hatte ich am selben Tag zwei Biopsien. Am Samstag derselben Woche rief mich mein Frauenarzt an und informierte mich, dass man Krebszellen in meiner rechten Brust gefunden habe. Das war ein harter Schlag für mich.
Am nächsten Morgen in meiner Gebetszeit fragte ich Gott, was er darüber denke. Sofort kam mir Psalm 116 in den Sinn. Ich las in meiner Bibel. Dort steht im Vers 9 „Ich darf in der Welt der Lebenden bleiben und in deiner Nähe weiterleben“. Ich freute mich sehr. Den Krebs in meiner Brust musste ich operativ entfernen lassen. Danach hatte ich 35 Bestrahlungen und Gott hat mich durch alles durchgetragen. Ich habe sehr viel Liebe und Anteilnahme von meinem Mann, meinen Kindern und vielen anderen erlebt. Ich hatte es mir zur Gewohnheit gemacht, jeden Morgen als erstes für 10 Dinge zu danken. Das habe ich übrigens beibehalten bis heute. Es macht mich glücklich und mir fallen immer wieder neue Dinge ein, für die ich danken kann.
Dann begann ich die Tabletten einzunehmen, welche ich für 5 Jahre nehmen muss. Ich fühlte mich immer müder und energieloser. Ich merkte eine der Nebenwirkungen und ich fragte mich, ob ich mich jetzt fünf Jahre lang so durchs Leben schleppen muss. Da fiel mir ein, dass Gott versprochen hat, dass er in den Schwachen mächtig sein will (2. Korinther 12,9). So habe ich mir Psalm 18,2 zu meinem Lieblingswort gewählt. Dort heisst es „Herzlich lieb habe ich dich, HERR, meine Stärke“. Das Wort habe ich an meinen Badezimmerspiegel geklebt, damit ich immer daran erinnert werde. Dann habe ich meine Hand auf die Medikamente gelegt und gebetet. Ich habe im Namen Jesus ausgesprochen, dass sie keine Nebenwirkungen in mir bewirken dürfen. Erstaunlicherweise hatte ich wieder mehr Energie. Heute, fast ein Jahr nach der Diagnose geht es mir besser als davor, denn ich habe erlebt, dass wir einen Lebendigen Gott haben, welcher uns liebt und uns hilft.
U.M.

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