Erlebnisberichte Teil 2

Jesus Christus ist immer derselbe - gestern, heute und in alle Ewigkeit (Heb 13, 8). Diese Wahrheit des Wortes Gottes ermutigt uns, auch in unserer heutigen Zeit das grosse Wirken Gottes zu erwarten. Darum beten wir im Vertrauen auf das Wirken Gottes und bitten IHN, in unseren Alltag einzugreifen. Und genau das dürfen wir immer wieder staunend erleben. Folgende Erlebnisse zeugen von der Kraft unseres Gottes. Weil ER lebt, dürfen wir IHN erleben

Erfüllte Prophetie

Letztes Jahr an der Osterkonferenz bin ich mit einem Anliegen nach vorne gegangen, um für mich beten zu lassen. Die Frau, die für mich betete, kannte ich nicht. Mich hat es ein wenig verwirrt, da sie gar nicht für mein Anliegen betete. Sie fragte mich, ob ich Grossmutter sei. Ich verneinte. Dann würde ich aber Grossmutter, sagte sie. Ich antwortete, dass ich nichts davon wüsste. Sie erwiderte dann, dass sie mich einfach als Grossmutter sehe und sprach weiter darüber. Ich ging dann an meinen Platz zurück und dachte, jetzt sehe ich definitiv alt aus, wenn jemand, der mich nicht kennt, in mir eine Grossmutter sieht.
Ja, es ging dann gar nicht lang und unsere Kinder kamen zu uns, um uns in ihr Geheimnis einzuweihen.
Sofort kam mir wieder die Prophetie in den Sinn. Meine Schwiegertochter schaute in ihrer Agenda nach und entdeckte, dass sie damals ganz frisch schwanger war.
Gegen Ende letzten Jahres wurde ich dann tatsächlich Grossmutter einer süssen Enkelin.
U.M.

Durchgetragen durch schwierige Zeiten

Im März 2015 liess ich im Rahmen des Brustscreenings, das vom Kanton angeboten wird, eine Mammografie machen. Es war meine erste und ich war dazu motiviert worden, weil eine Frau aus meiner Hauszelle gerade eine Brustoperation hatte machen müssen. Mein Frauenarzt informierte mich kurz darauf, dass ich Verkalkungen in meiner linken Brust habe und eine Biopsie machen müsse. So ging ich ins Brustzentrum und liess die Biopsie in meiner linken Brust vornehmen. Der Arzt, der die Untersuchung gemacht hatte, sagte zu mir, dass er rechts auch etwas gesehen habe, was ihm nicht gefalle. So hatte ich am selben Tag zwei Biopsien. Am Samstag derselben Woche rief mich mein Frauenarzt an und informierte mich, dass man Krebszellen in meiner rechten Brust gefunden habe. Das war ein harter Schlag für mich.
Am nächsten Morgen in meiner Gebetszeit fragte ich Gott, was er darüber denke. Sofort kam mir Psalm 116 in den Sinn. Ich las in meiner Bibel. Dort steht im Vers 9 „Ich darf in der Welt der Lebenden bleiben und in deiner Nähe weiterleben“. Ich freute mich sehr. Den Krebs in meiner Brust musste ich operativ entfernen lassen. Danach hatte ich 35 Bestrahlungen und Gott hat mich durch alles durchgetragen. Ich habe sehr viel Liebe und Anteilnahme von meinem Mann, meinen Kindern und vielen anderen erlebt. Ich hatte es mir zur Gewohnheit gemacht, jeden Morgen als erstes für 10 Dinge zu danken. Das habe ich übrigens beibehalten bis heute. Es macht mich glücklich und mir fallen immer wieder neue Dinge ein, für die ich danken kann.
Dann begann ich die Tabletten einzunehmen, welche ich für 5 Jahre nehmen muss. Ich fühlte mich immer müder und energieloser. Ich merkte eine der Nebenwirkungen und ich fragte mich, ob ich mich jetzt fünf Jahre lang so durchs Leben schleppen muss. Da fiel mir ein, dass Gott versprochen hat, dass er in den Schwachen mächtig sein will (2. Korinther 12,9). So habe ich mir Psalm 18,2 zu meinem Lieblingswort gewählt. Dort heisst es „Herzlich lieb habe ich dich, HERR, meine Stärke“. Das Wort habe ich an meinen Badezimmerspiegel geklebt, damit ich immer daran erinnert werde. Dann habe ich meine Hand auf die Medikamente gelegt und gebetet. Ich habe im Namen Jesus ausgesprochen, dass sie keine Nebenwirkungen in mir bewirken dürfen. Erstaunlicherweise hatte ich wieder mehr Energie. Heute, fast ein Jahr nach der Diagnose geht es mir besser als davor, denn ich habe erlebt, dass wir einen Lebendigen Gott haben, welcher uns liebt und uns hilft.
U.M.

Der Heilige Geist half mir, meine ungesunden Essengewohnheiten zu verändern

Durch zwei kurz aufeinander folgende Motorradunfälle vor 35 Jahren waren mein rechtes Knie und der Oberschenkel stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Einige Jahre danach machten sich Folgeschäden bemerkbar, die mir das Gehen, Stehen - ja sogar einfache Bewegungen sehr erschwerten und grosse Schmerzen bereiteten. Auch hatte ich in den vergangenen Jahren etliche Kilos an Gewicht zugelegt. Mittlerweile gläubig geworden, begann ich, Gott um seine Hilfe und sein Eingreifen zu bitten.
Eines Tages hatten meine Frau und ich eine Diskussion über gesunde Ernährung. Dadurch dachte ich über mein Essverhalten nach und das löste bei mir einen Prozess der Veränderung aus. Ich musste erkennen, dass ich oft „Süsses und Speck“ einsetzte, um die Seele zu streicheln und geleitet von Gelüsten versuchte, Löcher zu stopfen. Innere Verletzungen kann man aber nicht mit Essen heilen, im Gegenteil, es wird nur schlimmer. Mir wurde bewusst, dass der Heilige Geist etwas Neues am Wirken war und meine Masslosigkeit ansprach. ER begann, mich Disziplin zu lehren, nicht nur in meinem Essverhalten, sondern auch in anderen Bereichen meines Lebens. Mit Jesu Hilfe lernte ich in kleinen Schritten Verzicht zu üben und ich kann heute ein Schoggistängeli geniessen und muss nicht gleich ein, zwei ganze Tafeln verschlingen. Dasselbe gilt auch für Spaghetti. Heute reicht ein Teller, früher war es eine ganze Schüssel. Es hat mich sehr überrascht und dankbar gemacht, dass ich das erleben durfte. Und gerne koche ich auch ab und zu etwas Feines für die Familie.
Seither sind eineinhalb Jahre vergangen und ich habe insgesamt 33 Kilo Gewicht verloren. Die Versuchung ist zwar gelegentlich noch da, dann muss ich mich für Disziplin entscheiden. Der Heilige Geist lehrt mich Schritt für Schritt durchzuhalten.
Das schmerzende Knie, das mich jahrelang belastete und mir viel Freude geraubt hatte, ist soweit wiederhergestellt, dass ich täglich sportliche Aktivitäten ausüben kann. Für mich ist das ein Wunder!
Es ist wie beim Velo fahren auf meinem Arbeitsweg: Es gibt eine Strecke, da geht es steil hinauf. Ich sehe das scheinbar weit entfernte Ziel und bin versucht zu denken, da komme ich nie hin, das ist zu weit, zu schwierig. Aber dann ermutigt mich der Heilige Geist und ich darf ein paar Gänge runterschalten und gemütlich und ohne falschen Ehrgeiz pedalen. Plötzlich kommt eine gerade Strecke, ich kann es sausen lassen und komme schnell voran, das ist sehr motivierend.
Dranzubleiben gilt es auch in meinem Dienst als Musiker in einer Anbetungsgruppe. Anbetung als Lebensstil 24 Stunden am Tag zu leben ist etwas ganz anderes als bloss mechanisch einmal pro Woche zu üben. Es ist solch ein Segen, Gott anzubeten!
Es gibt noch viele Bereiche in meinen Leben, die Veränderung nötig haben. Auch hier will ich dranbleiben, nicht aufgeben und ein Problem nach dem anderen packen. Dazu brauche ich meinen Gott, Er ist mein starker Halt und mit Ihm habe ich die Freiheit, das Leben zu geniessen.
Mein Zeugnis soll dich ermutigen, dranzubleiben im Glauben, in der Hoffnung und im Gebet. Unser Gott erhört Gebete und schenkt Impulse, die dich weiterbringen und du wirst mit ihm zusammen über Mauern springen können.
F.L.

Mein Spitalaufenthalt

An einem Freitag im Februar dieses Jahres wurde ich am Knie operiert. Bereits um 06.15 Uhr wurde ich von einer lieben Pflegefachfrau geweckt. Und schon kamen die Ärzte und sagten freundlich guten Morgen. Von ihrer Ruhe und Freundlichkeit war ich sehr überrascht. Ich dankte dafür meinem Gott und segnete diese lieben Menschen im Namen Jesu.
Als ich aus der Narkose aufwachte, wurde mir gesagt, dass die Operation erfolgreich und gut verlaufen sei. Da jubelte mein Herz und ich dankte meinem Gott dafür. Acht Tage lang verbrachte ich im Spital und konnte während dieser Zeit kaum etwas essen. Wasser, etwas Zwieback und Schwarztee war alles, was ich hinunterbrachte. Trotzdem machte ich fröhlich mit in der Physiotherapie und konnte allen Besuchern ehrlich bezeugen, dass ich mich sehr gut fühlte.
Als ich eines Nachts nicht einschlafen konnte, betete ich laut: „Mein Herr und mein Gott, lass mich doch schlafen“. Ich drehte mich zur Wand und schlief tief und fest bis zum Morgen. Von meinem lieben Jesus und auch meinen Glaubensgeschwistern fühlte ich mich wunderbar getragen.
Zur Erholung durfte ich einen Klinikaufenthalt in Gunten antreten. Ich freute mich jeden Tag auf die Physiotherapie, und die feinen Suppen, die ich zu Essen bekam, erquickten mich an Geist, Seele und Leib.
Meine Zimmerkollegin hatte ein kleines Testament mit den Psalmen dabei. Da fragte ich sie, ob wir nicht am Abend zusammen daraus lesen könnten, das würde mich sehr freuen. Und so las sie mir jeden Abend einen Psalm vor.
Nach zwei Wochen konnte ich nach Hause. Erst jetzt realisierte ich, dass mich diese Operation doch sehr geschwächt hatte. Meine Müdigkeit an Körper, Seel und Geist war erschreckend gross. Da beteten mein lieber Mann und die Hauszelle um neue Kraft. Denn wer auf den Herrn vertraut, kriegt immer wieder neu Kraft! Täglich begleiteten mich Lieder und Psalmen, es war und ist eine wahre Freude und brachte Ruhe und Gelassenheit.
Meiner ganzen Familie, der Tochter, den vier Söhnen und meinen Schwiegertöchtern bin ich von Herzen dankbar für ihre treue Hilfe. Sie haben mich überall hingefahren, wo es nötig war, haben gewaschen, gebügelt und gekocht für meinen Mann und mich. Ja auch in diesen alltäglichen Dingen führte und leitete Gott alles aufs Beste. Ihm sei der Dank dafür!
R.S. (Jahrgang 1939)

Verlorener Autoschlüssel im Schnee gefunden

Im Winter 2015 habe ich während eines Waldspaziergangs meinen Autoschlüssel (ein einzelner Schlüssel ohne Etui) verloren. An diesem Tag hatte es heftig geschneit. Ich wusste noch, an welcher Stelle ich etwas aus meiner Jacke hervorgezogen hatte und vermutete, dass mein Schlüssel dort rausgefallen sein musste. Ich habe Jesus gebeten, mir bei der Suche zu helfen. Es erschien mir zwar ein Ding der Unmöglichkeit, aber ich war innerlich ruhig. Als ganze Familie machten wir uns auf, meinen Schlüssel im Wald zu suchen. Die Strecke, die wir genauer absuchen mussten, war 20 - 30 Meter lang. Überall waren Schuhabdrücke und zwischendurch schimmerten eingetretene Steine dunkel durch den Schnee. Ich dankte Jesus noch einmal, dass wir meinen Schlüssel finden werden und ging dann auf einen dunklen Fleck mitten auf dem verschneiten Weg zu. Ich bückte mich und grub tatsächlich meinen Schlüssel aus dem festgetretenen Schnee!
Ich freue mich immer wieder neu darüber, wie der Herr unsere Gebetsanliegen ernst nimmt. Mit Gott sind alle Dinge möglich. Danke, Herr.
Y. A.

Gebet wirkte schneller als Sportsalbe!

Ich hatte Schmerzen im rechten Knie beim Beugen, Drehen und sogar im Stehen. Es fühlte sich an, als ob der Miniskus eingeklemmt wäre.
Bei einem Treffen mit christlichen Freunden (in der Hauszelle) wurde für mein Knie gebetet, dazu legten Sie die Hände darauf.
Danach testete ich es sofort und machte ein paar Kniebeugen und andere Bewegungen - der Schmerz war weg und das Knie war innen ganz warm, als hätte ich Sportsalbe eingerieben! Ich konnte es fast nicht glauben...
Heute war ich downhillen und das Knie ist stark, schmerzfrei und geheilt! Danke Vater in Jesu Namen, danke Heiliger Geist dass Du es gewirkt hast!
C. A.

Keine Endometrioseschmerzen mehr!

Seit knapp 10 Jahren begleiteten mich immer wieder starke Unterleibsschmerzen. Aufgrund dieser Schmerzen war es mir damals zweitweise unmöglich, meiner Berufsarbeit nachzugehen.
Nach genaueren Untersuchungen diagnostizierten die Ärzte eine Endometriose. Ich wurde deswegen im Jahr 2009 operiert. Meine Hoffnung, damit die Schmerzen hinter mir zu lassen verschwand bereits kurze Zeit später, als diese wieder auftauchten. Die Ärzte schlugen eine erneute Operation vor, um zu beurteilen, ob die Möglichkeit besteht, schwanger zu werden, oder ob ich weiterhin Hormonpillen einnehmen müsse. Ich entschied mich schweren Herzens für die Hormonpille.
In dieser Zeit kurz nach der Operation durfte ich Jesus kennen lernen. Die Endometriose wurde ein Bestandteil meines Lebens, sie gehörte zu mir und ich rechnete nicht damit, jemals schmerzfrei leben zu können.
Nach einer gewissen Zeit fing ich an, für meine Schmerzen, die Endometriose und meine Fruchtbarkeit zu beten. Jahre vergingen, ich nahm weiterhin die Pille, hörte aber nicht auf zu beten. Im Herbst 2014 endschied ich mich gegen das Einnehmen der Pille und war somit bereit, mich komplett meinen Schmerzen auszusetzen im Vertrauen darauf, dass Jesus eingreifen kann.
Doch ich durfte feststellen, dass sich von da an keine solch starken Schmerzen mehr einstellten. Für mich ist klar, dass Gott mich geheilt hat.
Ich danke Gott für seine Geduld, dass er wartete, bis ich bereit war, alles menschliche Handeln aufzugeben und mich voll und ganz auf ihn zu verlassen. Er belohnte mich mit dieser unglaublichen Heilung. Ihm sei Ehre in alle Ewigkeit!
N.M

Von Kopfschmerzen geheilt

Vor Kurzem bat ich nach dem Gottesdienst einen Pastor um Gebet wegen nervlich bedingten Kopfschmerzen. Seither spüre ich eine markante Verbesserung, eine Entspannung, die vom Rücken ausstrahlt bis hin zum Kopf. Nun bin ich daran, nach und nach die Antidepressions-Medikamente abzusetzen und ich vertraue auf eine vollkommene Heilung. Gott sei Dank!
G.H.

Nach oben